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Salbei

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Salbei

lateinischer Name: Salvia officinalis

Vorkommen und Fundorte:

 Klebriger Salbei wächst in Laub- und Mischwäldern, an buschigen Ufern und liebt die Feuchtigkeit. Der Wiesensalbei hat es dagegen lieber trocken und wächst an Wegrändern und auf Fettwiesen mit überwiegend kalkhaltigem Boden.

Sammelzeit:

 Mai oder September (vor oder nach der Blüte)

Inhaltsstoffe:

 ätherisches Öl, d-Kampfer, Salviol, Salven, Betulin, Asparagin, Bitterstoff, Borneol, Carnosinsäure, Zineol, Flavonoide, Fumarsäure, Gerbstoff, Gerbsäure, Harz, Ledol, Limonen, Menthol, Östrogenartige Stoffe, Oleanolsäure, Pinen, Sabinol, Salizylsäure, Saponine, Terpineol, Thujon, Thymol, Zink, Vitamine,

Anwendung als Heilpflanze / Medizinische Wirkung:

 Durch den hohen Anteil ätherischer Öle in diversen Salbeiarten gibt es unterschiedliche Verwendungen. So wird der Heilsalbei einerseits als Küchengewürz und andererseits auch in der Heilkunde verwendet, etwa bei Halsschmerzen als Kräutertee oder gegen übermäßiges Schwitzen. Außerdem soll der Salbeitee auch bei Magen- und Darmschmerzen Linderung bewirken, beispielsweise nach einer Antibiotika-Therapie.

 Verwendung in der Küche:

albei riecht aromatisch und schmeckt würzig, bitter und ist adstringierend. Das Gewürz wird für Fleischgerichte, Wild, Geflügel, Würste, Fischgerichte und Kräuterkäse benutzt. Besonders zu fetten Speisen passt Salbei gut, denn er fördert die Bekömmlichkeit schwerer Kost. Salbei gehört zu den wenigen Kräutern, die sich auch getrocknet gut verwenden lassen.

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