Preiselbeere |

lateinischer Name: Vaccinium vitis Idaea
bevorzugt sonnige und trockene Standorte auf saurem Rohhumusboden und verträgt selbst noch schattige Wälder oder nährstoffarmen leichten Sandboden.
Juli bis September
Die Früchte enthalten neben Vitamin C auch die Vitamine B1, B2, B3 und Beta-Karotin (Vitamin A), an Mineralstoffen vor allem Kalium, Calcium, Magnesium und Phosphat. Ihr Gehalt an Anthocyan lässt annehmen, dass der Genuss der Beeren oder des Saftes vor Nieren- und Blaseninfektionen schützt, da sie möglicherweise das Einnisten der Bakterien in der Schleimhaut verhindern. Auch zur Senkung des Cholesterinspiegels und bei der Behandlung rheumatischer Erkrankungen kann die Pflanze eventuell von Nutzen sein. Aktuelle Forschung untersucht diese Zusammenhänge. Neben den Beeren enthalten vielleicht auch die Blätter heilkundlich wirksame Stoffe.
Appetitlosigkeit, Bettnässen, Blasenentzündung, Blasenkrampf, Durchfall, Fieber, Gicht,
Nierenbeckenentzündung, Rheuma, harntreibend
Die Preiselbeere ist in der Küche eine weithin geschätzte und beliebte Frucht, vor allem als Beilage zu Wildgerichten und zum original Wiener Schnitzel. Wegen ihres herbsauren Geschmacks, der auf den hohen Anteil von Fruchtsäuren zurückgeht wird sie allerdings nur selten roh gegessen, sondern meist als Zubereitung in Form von Kompotten. Wegen des Gehaltes an Benzoe- und Salicylsäure, die auch als Konservierungsmittel eingesetzt werden, sind Erzeugnisse aus Preiselbeeren meist gut haltbar.
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