Wildkräuter sammeln

Nachfolgend haben wir für Sie Informationen zu essbaren, bekannten und vitaminreichen Wildkräutern zusammengestellt. Mit den dazu passenden Bilder, wollen wir Ihnen das Sammeln und Bestimmen der einzelnen Wildkräuter erleichtern. Sie würden gerne mehr zum Thema Wildkräuter sammeln, deren heilende Wirkung sowie ihrer Verwendung in der Küche, beispielsweise als Wildkräutersalat, Wildkräutersuppe und vielen weiteren Kreationen erfahren?

Machen Sie sich in einer Wildkräuter-Wanderung zusammen mit dem Küchenchef Johann Schuster vom Landhotel Bärnriegel auf den Weg, um in den saftigen Wiesen rund um die Kräutergemeinde Mauth/Finsterau frische Wildkräuter zu sammeln, lernen Sie dabei die einzelnen Wildkräuter und Kräuter zu unterscheiden und verarbeiten Sie die gesammelten Wiesenkräuter im anschließenden Wildkräuter-Kochkurs zu wohltuenden, vitaminreichen und äußerst gesunden Gerichten.

 

Löwenzahn

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Löwenzahn 

lateinischer Name: Taraxacum officinale

Vorkommen und Fundorte:

 Überall auf Wiesen, in Gärten, an Waldrändern, auf Feldern, an Bahndämmen, an Böschungen, in Mauerritzen

Sammelzeit:

 Von April bis November, wobei das Aroma des Löwenzahn im Laufe des Jahres immer bitterer wird. Dafür wachsen aber schon wieder die ersten zarten Nachkömmlinge nach.

Inhaltsstoffe:

 Bitterstoffe, Vitamine, Mineralstoffe, Cholin, Inulin

Anwendung als Heilpflanze / Medizinische Wirkung:

 Niere, leber, Bindegewebe - das sind die Organe, die sich über den Löwenzahn am meinsten freuen. Löwenzahn regt die Harnausscheidung an und eignet sich daher bei erhöhtem Harnsäurespiegel und Gicht. Dazu wird er als Tee aufgebrüht. Verwendet wird die ganze Pflanze. Die Wurzeln enthalten Inulin, nicht zu verwechseln mit Insulin! Aber auch dieser Stoff hilft bei Diabetes. Löwenzahn enthält sehr viel Provitamin A, Vitamin B und C sowie Mineralsalze und Bitterstoffe

 Verwendung in der Küche:

Ein weiterer Star in der Wildkräuterküche, ob als Salat, als Blatt- oder Wurzelgemüse. Im Gegensatz zu Kopfsalat verliert der Löwenzahn sein Vitamin C nicht an das Wasser. Die Löwenzahnblüten sind eine unerschöpfliche Quelle für alles Süße und Hochprozentige. Man kann genauso gut damit Sekt herstellen wie einen leckeren Honig.

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