Himbeere

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Himbeeren

lateinischer Name: Rubus idaeus

Vorkommen und Fundorte:

 Die Himbeere bevorzugt halbschattige Lagen, z. B. Waldlichtungen oder Waldränder mit hoher Luftfeuchtigkeit und kühlen Sommertemperaturen. Himbeeren mögen keine Staunässe, da sie empfindlich gegenüber Wurzelkrankheiten sind.

Sammelzeit:

 Mai bis August

Inhaltsstoffe:

 Wie bei der Brombeere ist Gerbstoff der wichtigste Inhaltsstoff, außerdem Vitamin C, Flavone, Schleim. Die Früchte enthalten neben erfrischenden Fruchtsäuren, Vitaminen a und B eine Menge Mineralstoffe wie Kalium, Phosphor, Calcium, Eisen und Magnesium.

Anwendung als heilpflanze / Medizinische Wirkung:

 Himbeerblätter wirken  leicht zusammenziehend und eignen sich daher  zur Behandlung von Schleimhautentzündungen in Mund und Rachen, sind aber auch durch den Gerbstoffgehalt zur Behandlung von Durchfall geeignet. Dennoch spielen sie heute in der Medizin keine große Rolle mehr außer als Bestandteil verschiedener Teemischungen zur "Blutreinigung".

 Verwendung in der Küche:

Die Pflanze ist eine wegen ihrer Früchte beliebte Gartenpflanze. Die durch ihren hohen Vitamingehalt äußerst gesunden Früchte werden häufig roh verzehrt oder beispielsweise als Marmelade, Gelee, Kompott oder Saft vielfältig in der Küche verwendet. Himbeeren reifen nach der Ernte nicht nach, sie zählen zu den nichtklimakterischen Früchten. Beliebt ist auch Vanilleeis mit heißen Himbeeren, die außerhalb der Saison meist aus der Tiefkühltruhe stammen. Im Gegensatz zu einigen anderen „Beeren“ behalten Himbeeren beim Backen ihr Aroma, weswegen sie sich gut für Käsekuchen eignen. Aus den Blättern vor allem der Triebspitzen kann ein wohlschmeckender Tee aufgebrüht werden.

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