Wildkräuter sammeln

Nachfolgend haben wir für Sie Informationen zu essbaren, bekannten und vitaminreichen Wildkräutern zusammengestellt. Mit den dazu passenden Bilder, wollen wir Ihnen das Sammeln und Bestimmen der einzelnen Wildkräuter erleichtern. Sie würden gerne mehr zum Thema Wildkräuter sammeln, deren heilende Wirkung sowie ihrer Verwendung in der Küche, beispielsweise als Wildkräutersalat, Wildkräutersuppe und vielen weiteren Kreationen erfahren?

Machen Sie sich in einer Wildkräuter-Wanderung zusammen mit dem Küchenchef Johann Schuster vom Landhotel Bärnriegel auf den Weg, um in den saftigen Wiesen rund um die Kräutergemeinde Mauth/Finsterau frische Wildkräuter zu sammeln, lernen Sie dabei die einzelnen Wildkräuter und Kräuter zu unterscheiden und verarbeiten Sie die gesammelten Wiesenkräuter im anschließenden Wildkräuter-Kochkurs zu wohltuenden, vitaminreichen und äußerst gesunden Gerichten.

 

Brennessel

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Brennnessel

lateinischer Name: Urtica dioica

Vorkommen und Fundorte:

 In Gärten, an Zäunen, auf Geröll- und Schutthalden, an Wegen und Straßen, überall dort, wo Menschen sesshaft sind.

Sammelzeit:

 Am besten schmecken die Blätter von März bis Mai, man kann sie aber bis spät in den Herbst hinein nutzen. Man erntet am besten die ganzen Pflanzen und sortiert erst zu Hause die schönsten Blätter aus.

Inhaltsstoffe:

 Die Brennhaare weisen an der Spitze eine winzige Nadel auf, die bei Berührung abbricht. Die Kanten durchdringen die Haut des Berührenden ohne weiteres und sogleich fließen Ameisensäure, Histamin, Serotonin, Acetylcholin und eine weiter nicht identifizierte Substanz, die sich in einem Behälter am Grunde des Haares befinden und brennende Schmerzen verursachen, in die "Wunde". Weidetiere halten daher stets einen respektvollen Abstand zu der Pflanze. Beim Menschen genügen schon kleinste Mengen (etwa ein zehnmillionstel Gramm) um eine Hautreaktion auszulösen. Nach langem Kochen zeigt sich keine Wirkung mehr.

Anwendung als Heilpflanze / Medizinische Wirkung:

 Die Brennnessel wurde schon von den Ärzten des Mittelalters verwendet, und sie wird auch heute noch als kräftiges Heilkraut geschätzt. Bei Magen- Darmkatarrh, Diabetes, inneren Blutungen, Gicht, Rheuma und Wassersucht hilft vor allem der Tee.

 Verwendung in der Küche:

Von der Brennnessel werden überwiegend die zarten oberen Blätter und die Spitzen verwendet, für die Schnapsherstellung auch die Blütentrauben. Vor dem eEinsatz in der Küche überbrüht man die Blätter kurz mit heißen Wasser oder legt sie etwa 10 min. in kaltes Wasser. Außerdem verarbeitet man Brennnessel zu Spinat, Suppen, Tee, Tinkturen, Salate, als Dessert, Eis.

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