Blaubeere

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Blaubeere, Heidelbeere, Wilde Genüsse

lateinischer Name: Vaccinium myrtillus

Vorkommen und Fundorte:

 Sie wächst als Halbschattenpflanze in artenarmen, bodensauer-humosen, nährstoff- und basenarmen, frischen Laub- und Nadelwäldern, in Moor- und Bergheiden in humider Klimalage. Sie ist ein Tiefwurzler (bis 1 m) und zehrt mit Hilfe von Wurzelpilzen von Rohhumus. Gegenüber Spätfrösten ist die Pflanze empfindlich. Bei starken Frösten ohne schützende Schneedecke kann sie teilweise oder auch vollständig abfrieren. Der Wurzelstock bleibt davon in aller Regel verschont und treibt im Frühling wieder aus.

Sammelzeit:

 Juni bis August

Inhaltsstoffe:

 Gerbstoffe, Glykosid Arbutin, Myrtillin, Neomyrtillin, Vacciniin, Hydrochinon, Chinasäure, Vitamin C, organische Säuren

Anwendung als Heilpflanze / Medizinische Wirkung:

  gegen Durchfall, Mund- und Rachenentzündungen, Verdauungsstörungen bei Kindern,
Diabetes (leichte Formen), antibakteriell,
entzündungswidrig.

Äußerlich (als Tinktur): Ekzeme, Bartflechte, schlecht heilende Geschwüre, juckende Hautausschläge,

 Verwendung in der Küche:

Gerichte aus bzw. mit Heidelbeeren sind zum Beispiel Heidelbeerkompott, Heidelbeermarmelade, Heidelbeereis, Heidelbeerkuchen, Hefeklöße mit Heidelbeeren sowie Heidelbeerpfannkuchen.

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