Wildkräuter sammeln

Nachfolgend haben wir für Sie Informationen zu essbaren, bekannten und vitaminreichen Wildkräutern zusammengestellt. Mit den dazu passenden Bilder, wollen wir Ihnen das Sammeln und Bestimmen der einzelnen Wildkräuter erleichtern. Sie würden gerne mehr zum Thema Wildkräuter sammeln, deren heilende Wirkung sowie ihrer Verwendung in der Küche, beispielsweise als Wildkräutersalat, Wildkräutersuppe und vielen weiteren Kreationen erfahren?

Machen Sie sich in einer Wildkräuter-Wanderung zusammen mit dem Küchenchef Johann Schuster vom Landhotel Bärnriegel auf den Weg, um in den saftigen Wiesen rund um die Kräutergemeinde Mauth/Finsterau frische Wildkräuter zu sammeln, lernen Sie dabei die einzelnen Wildkräuter und Kräuter zu unterscheiden und verarbeiten Sie die gesammelten Wiesenkräuter im anschließenden Wildkräuter-Kochkurs zu wohltuenden, vitaminreichen und äußerst gesunden Gerichten.

 

Beifuß

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Beifuss

lateinischer Name: Artemisia campetris

Vorkommen und Fundorte:

 Auf nährstoffreichen Böden, vor allem Ruderalfluren,Wegrändern,Flußufern, im Gebüsch und unter Sträuchern, kommt der Beifuß wild vor.

Sammelzeit:

 Beifuß sammelt man von Juli bis August, solange die Blüten noch geschlossen sind. Die Wurzeln werden im September und Oktober ausgegraben. Für die Küche wird das gesamte Kraut verwendet.

Inhaltsstoffe:

 Wegen der Giftigkeit seiner ätherischen Öle wird vor der Verwendung des Beifuß in der Aromatherapie gewarnt.

Anwendung als Heilpflanze / Medizinische Wirkung:

 Im Altertum und Mittelalter wurde Beifuß als Arzneipflanze bei Problemen mit der Verdauung eingesetzt. Auch gegen Epilepsie („Valentinskraut“) und in der Gynäkologie wurde er verwendet. Heute wird der Beifuß nur noch homöopathisch eingesetzt. Als Tee angewendet hilft Beifuß bei Magen- Darmstörungen, Mundgeruch und Durchfall

 Verwendung in der Küche:

In der Küche setzt man die frischen und getrockneten Blüten und die kleinen Blätter ein. Der Geschmack erinnert etwas an Wacholder. Da der Beifuß die Verdauung fetter Speisen fördert, wird er vor allem für Gänsebraten und Ente als Gewürzmittel verwendet. Er passt auch gut zu Eintöpfen, Kartoffelsuppe und Fleischbrühe, aber auch Salat. Sein Aroma entfaltet er in der Regel erst beim Kochen oder Braten - Außer beim Aromatisieren von Essig. Man kann Beifußblätter sehr gut als Trockengewürz verwenden.

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